Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2025
Der Bergbau-Technik-Park e. V. Großpösna sucht zur baldigen Einstellung einen Parkleiter (m/w/d)
Was ist zu tun?
Management des gesamten Parkbetriebs
Marketing, Besucherlenkung und -angebote
Strategische Weiterentwicklung
Projekte und Fördermittelakquise
Personalführung
Planung u. Durchführung von Veranstaltungen
Unterstützung des Vorstandes
Netzwerkpflege und Verbandsarbeit
Was bieten wir?
einen spannenden und vielfältigen Arbeitsplatz mit großen Gestaltungsmöglichkeiten
im Bereich Industriekultur und Tourismus
36 h/Woche, Gehalt in Anlehnung an E 11
24 Tage Urlaub
ein engagiertes Team und aktive Ehrenamtler
Was erwarten wir?
Nachweis Leitungserfahrung im Querschnittsbereich Tourismus, Industriekultur und Regionalentwicklung
Anwendungsorientierte Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Steuerrecht (speziell Vereinsbesteuerung) und Personalführung
Erfahrungen im Bereich Marketing und PR
Technikaffinität und Interesse an Technik- und Wirtschaftsgeschichte
Kenntnisse im Fördermittelmanagement
starke und verbindliche Kommunikation nach innen und außen
Weitere Informationen unter www.bergbau-technik-park.de
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis 31.12.2025 an info@bergbau-technik-park.de
Ansprechpartner: Peter Krümmel, 0171 – 280 46 14
Kurzvorstellung Bergbau-Technik-Park
Der mitteldeutsche Raum wurde geprägt von der jahrhundertelangen Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Ressource Braunkohle. Anfang der 1990er Jahre kam im Zuge der Wiedervereinigung und der damit sich verändernden Energiepolitik das kollapsartige Ende dieser Ära. In kurzer Frist verschwand nahezu die gesamte Infrastruktur eines Industriezweiges. Über 30 Jahre später ist die Landschaft südlich und nördlich von Leipzig von Tagebaurestseen geprägt und als touristische Destination „Leipziger Neuseenland“ überregional bekannt. Mit fortschreitender Zeit beginnt die Erinnerung an die Zeit vor den Seen jedoch zu verblassen.
Hier setzt das Vorhaben Bergbau-Technik-Park an. Der Park schafft einen Ort, der einen authentischen Blick in die Vergangenheit gewährt und damit die Brücke schlägt zwischen Vergangenem, Gegenwart und Zukunft. Mit dem Schaufelradbagger 1547 (ca. 1.300 t, Bj. 1985) und dem Absetzer 1115 (ca. 2.400 t, Bj. 1986, 50 m hoch!), die das Kernstück des Parks bilden, konnte der BTP als Besucherbergwerk 2012 erstmals seine Tore für Besucher öffnen. Der Park verfolgt das Ziel, verständlich einen kompletten Förderzyklus in einem Braunkohlentagebau darzustellen. Der Bogen spannt sich vom Rückbau der Kulturlandschaft hin zur Vorbereitung des Vorfeldes und Grundwasserabsenkung über die Gewinnung des Abraumes und der Kohle, zum Transport bis zur Verkippung des Abraumes und der sich anschließenden Sanierung und Wiedergewinnung neuer Landschaftsräume. Der Park verbindet das Lernen über und die Erinnerung an den Braunkohleabbau mit der Funktion der touristischen Attraktion und der Erholung. Vielfältige Themen wie Energiegewinnung und -verbrauch bis hin zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen werden vermittelt. Im Rahmen der Erinnerungskultur wird die junge Generation eingeladen, die Ausmaße der früheren Maschinentechnik und der Logistik zu bestaunen, und die Generation der ehemaligen Bergleute, sich an „alte Zeiten“ zurückzuerinnern. Ein spezieller Bereich im Park erinnert an Heimatverlust und das Verschwinden ganzer Dörfer.
Der Standort des Bergbau-Technik-Park befindet sich ca. 10 km südlich von Leipzig zwischen dem Markkleeberger und dem Störmthaler See auf dem Innenkippengelände des ehemaligen Tagebaues Espenhain. Durch seine unmittelbare Nähe zu den Autobahnen A 38 und A 72 ist der Park eine viel beachtete Landmarke. Zudem liegt er mitten im Leipziger Neuseenland, in unmittelbarer Nachbarschaft von vielfältigen touristischen Destinationen, wie z. B. dem Kanupark am Markkleeberger See, dem Seepark und der Jugendherberge in Auenhain, LAGOVIDA und VINETA am Störmthaler See, und z. B. dem Freizeitpark Belantis und Hafen am Zwenkauer See.
Der Park ist fest verankert in das touristische Angebot des Leipziger Neuseenlandes und erfährt mannigfaltige Unterstützung aus Politik, Verwaltung, den Kommunen und der Öffentlichkeit.
Er ist seit Oktober 2025 Träger des „Bürgerpreises“ des Landes Sachsen.

