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Förderung der Provenienzforschung im Bereich Kulturgutentziehungen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR

Text von der Homepage des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste

Der Stiftungsrat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste hat zum 1. Januar 2026 die antragsbasierte Förderung der Provenienzforschung für Verluste in der SBZ/DDR beschlossen.

Die zum 1. Januar 2026 startende Förderung richtet sich an öffentliche und private kulturgutverwaltende Einrichtungen in Deutschland (Museen, Bibliotheken, Archiven und sonstige Sammlungen). Sie dient der Aufarbeitung von Sammlungen hinsichtlich Kulturgütern, die in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR in Zusammenhang mit Verfolgungs- und Willkürmaßnahmen entzogen wurden oder abhandengekommen sind.

Die Förderung soll dazu beitragen, verlässliche Angaben zu früheren Eigentümer:innen, möglichen Verlustvorgängen und nicht einvernehmlichen Erwerbungen zu ermitteln.

Eng verbunden mit der Aufarbeitung der Sammlungsgeschichte ist auch die Geschichte der Opfer und die Anerkennung des in der SBZ/DDR zwischen 1945 und 1990 begangenen Unrechts.

Schwerpunkte der Förderung ist Provenienzforschung zu Sammlungsbeständen (Erstchecks, kurzfristige und langfristige Projekte) sowie Grundlagenforschung.

Förderanträge können Sie bis zum 1. April 2026 einreichen.  

Nähere Informationen finden Sie hier: Förderung der Provenienzforschung im Bereich Kulturgutentziehungen in der Sowjetischen Besatzungszone und der Deutschen Demokratischen Republik | Kulturgutverluste