Meldungen

Mitgliederversammlung und Jahrestagung des Sächsischen Museumsbundes e. V.

7.– 9. März 2026 in Zittau

Samstag, 7. März 2026

Rathaus Zittau, Bürgersaal, Markt 1, 02763 Zittau
ab 12:00 Uhr Anmeldung im Tagungsbüro, Rathaus Zittau (Markt 1, 02763 Zittau), Bürgersaal

13:30 – 15:30 Uhr Museen der Region stellen sich vor
13:30 Uhr Ausstellung – Nationalsozialismus in Görlitz, 80 Jahre Kriegsende, Jasper von Richthofen, Kulturhistorisches Museum Görlitz
14:00 Uhr Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum Großschönau. Phänomene der Textilherstellung, Evelyn Schweynoch, Deutsches Damast und Frottiermuseum Großschönau
14:30 Uhr Wie weiter in Herrnhut?, Lars-Christian Koch, Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
15:00 Uhr Zwischen Alltag und Zukunftsvision, Hannah Knittel, Stadtmuseum Löbau

15:30 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr Mitgliederversammlung

17:30 Uhr Führung durch die städtischen Museen Zittau und die Sonderausstellung „Das Lausitzer Gebirge. Kunst und Natur“ mit Museumsleiter Peter Knüvener
Klosterstr. 3, 02763 Zittau

19:00 Uhr Empfang der Stadt Zittau mit Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Zittau Thomas Zenker
Veranstaltungsort: Bürgersaal im Rathaus Zittau (Markt 1, 02763 Zittau)

Sonntag, 8. März 2026 Exkursion nach Liberec

9:00 Uhr Treff vor dem Kulturhistorischen Museum, Klosterstr. 3, 02763 Zittau
Ziele: Galerie Liberec, Nordböhmisches Museum, Technikmuseum Liberec und Schlossmuseum Friedland
18:00 Uhr Ankunft in Zittau
19:00 Uhr gemeinsames Abendessen: Casa vecchia, Johannesstraße 4–6 in Zittau
(auf eigene Kosten)

Montag, 9. März 2026 – Jahrestagung
Analog oder digital – wieviel Digitalisierung braucht eine Ausstellung?

Veranstaltungsort: Bürgersaal im Rathaus Zittau (Markt 1, 02763 Zittau)

Die Integration digitaler Technologien ist elementar für die Zukunftsfähigkeit der Museen. Das betrifft die interne Arbeitsweise und Organisation ebenso wie die Ansprache des Publikums und die Vermittlung musealer Inhalte. Die Vielfalt des digitalen Wandels stellt den Museumsbereich vor besondere Herausforderungen. In der diesjährigen Jahrestagung will der Sächsische Museumsbund den Fokus auf das Digitalisierungsniveau der Ausstellungen als zentralen Kernbereich der Museumsarbeit lenken. Wie definiert man den digitalen Ansatz in der Präsentationsstrategie für ein Ausstellungsprojekt? Digitale Interaktionen, Film und den Einsatz von Virtual-Reality sind Brückenbauer in die Vergangenheit und zur Populärkult. Mit ihrem Einsatz können Emotionen transportiert, Vermittlung erleichtert und Zielgruppen angesprochen werden, die über traditionelle Vermittlungsansätze nicht erreichbar sind. Ab wann aber verlieren Museen ihre vom Original getragenen ureigensten Anspruch auf Authentizität? Wie gelingt es den eigenen Weg gehen und nicht nur Moderne zu folgen?

ab 8:15 Uhr Anmeldung im Tagungsbüro (Kathrin Penndorf, Peter Plaßmeyer)
10:00 Uhr Begrüßung
Friederike Koch-Heinrichs, Vorsitzende des Sächsischen Museumsbundes e.V.
Grußworte
Thomas Zenker, Oberbürgermeisters der Stadt Zittau
Barbara Klepsch Ministerin Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus (angefragt)

10:20 Uhr Kurt Winkler, Berlin, Impuls Überblick zur Entwicklung der Inszenierung und Vermittlungsmöglichkeiten in Ausstellung
10:40 Uhr Podiumsdiskussion „Analog oder digital – wieviel Digitalisierung braucht eine Ausstellung?“
Moderation: Peter Knüvener
Podium: Kurt Winkler (Berlin), Kristin Baber (Leiterin Abteilung Museum, Senckenberg Museum Görlitz), Patrizia Meyn (Schlossleiterin Augustusburg, Scharfenstein und Lichtenwalde) und Dirk Welich (Bereichsleiter Museen, Schlösser, Burgen & Gärten Sachsen)

12:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr Praxisbeispiele
(Moderation: Jasper von Richthofen)
14:00 Uhr Analog oder digital – Wie viel filmische Präsentation historischer Technik verträgt ein Museum? Evelin Schweynoch, Museum Großschönau
14:20 Uhr Das Digitale als Brücke zum Objekt in der Basis-Ausstellung der Puppentheatersammlung Dresden, Kathi Loch (Puppentheatersammlung Dresden – SKD)
14.40 Uhr Das Max-Pechstein-Museum stellt sich neu auf: Vom „A und O“, dem „Analogen Original“, über „I“ wie „Immersiv“ bis „Z“ wie „Zwickau“, Annika Weise (Kunstsammlungen Zwickau, Max-Pechstein-Museum)

15:00 Uhr Kaffeepause

(Moderation: Peter Plaßmeyer)
15:30 Uhr Immer noch zu viel Technik? – Ein Erfahrungsbericht aus den ersten Monaten mit der neuen Dauerausstellung „Kuhstall und Silberteller“, Sabine Peinelt (Schloß Rammenau)
15:50 Uhr Das „glühende Kohlestück“ – ein gamifizierter Rundgang durch die KohleWelt, Luisa Heilmann (KohleWelt Oelsnitz/E.)
16:10 Uhr Abschlussdiskussion, Peter Plaßmeyer und Friederike Koch-Heinrichs